Das Problem ist bekannt: Bei längeren Netzausfällen oder Störungen in der Übergabestation schaltet sich der Leistungsschalter automatisch aus und der Windpark steht still – und das führt zu unnötig langen Stillständen. Ohne Ausfallmeldung aus den Übergabestationen, ist der Prozess zur Kenntnisnahme, zur Fehlersuche und zur Wiederzuschaltung des Windparks, ineffizient, zeitraubend und teuer.

Bei guten Windverhältnissen summiert sich daher der Ertragsausfall schnell auf mehrere tausend Euro – Geld welches im Regelfall vom Wartungsunternehmen nicht erstattet wird.

„Unsere bisherigen Erfahrungen und unser Anspruch den Windpark-Betrieb laufend zu optimieren haben uns motiviert, das Management von Übergabestationen neu zu konzipieren.“ Erklärt Malte Mehrtens, Technischer Leiter der energy consult. Durch die Installation eines Notmeldesystems und den 24/7 Bereitschaftsdienst, haben die verantwortlichen Schaltberechtigten den Zustand der Übergabestation ständig im Blick und werden über auftretende Störungen automatisch informiert – und das 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Im Falle einer Störung sind die Servicekräfte innerhalb von 4 Stunden vor Ort, kontrollieren die Anlage und schalten den Windpark wieder zu. Der Vorteil für die Kunden: Eine Minimierung der Stillstandzeit des Windparks.

Henning Wegner, Geschäftsführer der energy consult, bekräftigt: „Diese Dienstleistung entspricht unserer Strategie, das Betriebsmanagement von Windparks ganzheitlich zu erfassen und auch außerhalb der allgemeinen Tätigkeiten eines Betriebsführers aktiv nach Optimierungspotentialen zu suchen und diese umzusetzen.“